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| Presse Kritik zur Konzertlesung "Kindernarrisch" am 5.6.08 im "Fressenden Haus" Burg Weißenstein / Regen |
| Konzertlesung Kindernarrisch mit Claudia Gabriel und
Rolf Berger
Geisenfelder Zeitung (le) 17.4.08 Claudia Gabriel und Rolf Berger verpassten der Begegnungsstätte Baya Nanda am Marienplatz 16 eine ungewöhnliche Optik .Sie bauten eine Kleinkunstbühne auf , wie man sie sonst nur in München –Haidhausen oder in Universitätsvierteln findet. ....... ...... Rolf Berger trug dazu seine Lieder in Songwritermanier vor , zum Beispiel das Lied „Als unser Jahr geboren war“ nach den Worten seiner vierjährigen Tochter. ..... ...... Claudia Gabriel und Rolf Berger lieferten beste Unterhaltung, bezogen ihr Publikum mit ein und so war es kein Wunder, dass mehrere Zugaben unter anderem eine musikalische Gruselgeschichte gefordert und gewährt wurden. |
| Kindernarrisch: Ein hintergründiger Abend
Scheyern (eg) "Kindernarrisch" – so lautet der Titel des Programms von Rolf Berger und Claudia Gabriel, mit dem sie auch im Theatersaal der Scheyerer Bühne gastierten. Heißt das nun "narrisch wie Kinder" oder "narrisch auf Kinder" oder gar "narrisch wegen der Kinder" Das Letzte kann man ausschließen, aber von beiden anderen Möglichkeiten war einiges enthalten, vor allem aber kam es den beiden Künstlern in ihrer "Musiklesung" darauf an, Verständnis für Kinder zu wecken, wobei Kinder für sie alle Altersstufen sind, bis hin zum Erwachsensein. Und in diesem Sinn gab’s zwar auch einiges zu lachen, aber noch deutlich mehr nachzudenken über Kinder und über die eigene Jugend, ja, manchmal sogar über das eigene Verhalten zum Partner oder zur Partnerin. "Als unser Jahr geboren war" – so begann Rolf Berger mit fetzigem Rock das Musikprogramm mit einem Lied, dessen Titel ihm seine vierjährige Tochter eingegeben hatte und das zum Überlegen Anlass gab, wie man selbst in der Jugend war; denn da "hat’s für uns koane Grenzen geb’n" heißt es da weiter. Und er nannte auch die Absicht des Abends: "Lust auf Kinder machen!" Im ersten Lesebeitrag trug Claudia Gabriel eine orientalische Geschichte vor mit dem Titel "Ein gutes Vorbild", in der ein Mullah seine heranwachsende Tochter vor den Verführungskünsten der Männer warnt, die dann Schande über die Familie bringen. Die Tochter reagiert ganz anders, als der Vater erwartet: Sie verführt den Mann und glaubt, damit Schande über seine Familie gebracht zu haben. Im Wechsel zwischen den selbst komponierten und getexteten Liedern von Rolf Berger und den Geschichten, die Claudia Gabriel las, wurde es dann ein unterhaltsamer Abend, bei dem die beiden sich oft über die eigene Familie und Jugend unterhielten, fast als wäre das Publikum nicht da; umso persönlicher fühlte man sich aber als Zuhörer mit einbezogen, so bei Bergers Gute-Nacht-Liedern und Claudias manchmal auch nicht weniger makabren Gute-Nacht-Geschichten. Auch das ganze Leben wurde gestreift, von den Wünschen als Kinder – dem Kuss vor dem Einschlafen oder dem großen Stück Kuchen –, der Sehnsucht nach Weihnachten bis zum Leben mit Kindern und allen Problemen, die auftauchen können, sogar Krankheit und Tod. Ein Hymnus auf die Ehe war Bergers "A Madl z’finden, des oan mag" oder auch die Geschichte vom kinderlosen Ehepaar, das den Traum von eigenen Kindern auch im Alter nicht aufgibt. Philosophisch und tiefsinnig war der Spruch von Rolf Berger: "Erinnere dich, wie du aufgewachsen bist, und du wirst sehen, was unseren Kindern heute fehlt!" Ohne Zugaben durften die beiden nach fast drei Stunden nicht von der Bühne, und das "I bin so gern bei euch!" klang am Ende ganz ehrlich, weil der Funke auf das Publikum in Scheyern übergesprungen war. Von Erich Gruber - Pfaffenhofener Kuriers 17.10.07 |
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| Narrisch: Kinder, Familie und sonstige Katastrophen
Patrick Ermert Rohrbach (pat) Es war eine Konzertlesung der besonderen Art, mit der
Claudia Gabriel und Rolf Berger in der
Es war ein offener, sympathischer Abend, der in der Kulturwerkhalle
– organisiert vom Rohrbacher Kulturverein
Ihren Fahrplan in ein kinderfreundlicheres Deutschland stricken sie
gekonnt. Als Buchhändlerin fällt es Claudia
Kurz, eindringlich, mit schöner Stimme und überaus prägnant
werden sie vorgetragen – meist heiter, manchmal
"Kindernarrisch" ein Kontrapunkt, der nicht nur jungen Eltern gut tun
wird. Kinder kosten Zeit und Geld heißt es.
Pfaffenhofener Kurier 19.03.2007 |
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